mobil.punkt Bremen

Die Car-Sharing-Station in Bremen

mobil.punkte

Was sind Mobilpunkte?

mobil.punkt Georg-Groening-Str.
Der mobil.punkt für Car-Sharing in Bremen
an der Georg-Gröning-Straße

Weil Car-Sharing den Parkraum in den Städten entlastet, die öffentlichen Verkehrsmittel und das Rad ergänzt und zur Luftreinhaltung beiträgt, brauchen viele Städte Car-Sharing-Stationen auch im öffentlichen Straßenraum. Die Einrichtung einer Station ist in der bisherigen Straßenverkehrsordnung (StVO) noch nicht enthalten. Bremen hatte mit einem Parlamentarischen Abend im April 2004 die Initiative ergriffen. Obwohl parteiübergreifender Konsens besteht, stockt das Änderungsverfahren zur StVO nach wie vor in der Abstimmung zwischen den Bundesministerien. Mit den 2003 gestarteten Pilotvorhaben der ersten beiden „mobil.punkte“ in Bremen konnte belegt werden, wie intensiv die Entlastung durch Car-Sharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum sein kann. Seither wird das Angebot konsequent ausgebaut und konzeptionell weiterentwickelt. Aktuelle Kundenumfragen weisen gar eine Entlastungsquote pro Car-Sharing-Fahrzeug von ca. 15 Fahrzeugen aus. Das bedeutet, dass jedes Car-Sharing-Fahrzeug öffentlichen Raum spart, weil Car-Sharing-KundInnen aufgrund der Car-Sharing-Nutzung auf ihr eigenes Fahrzeug verzichten.

bsp-bild1
mobil.punkt für Car-Sharing Bremen

Die „mobil.punkte“ tragen so zur Entlastung der Stadtquartiere bei und fördern den Umstieg auf Busse und Bahnen sowie das Fahrrad.


Umwelt- und Verkehrsentlastung durch stationsgebundenes Car-Sharing

Mobilpunkt Stehle
Die „mobil.punkt“-Stele weist in Bremen den Weg zum Car-Sharing. Intermodale Mobilitätsstation, die entspannte Verbindung aus ÖPNV, Rad und Auto.

Car-Sharing entlastet den Parkraum ohne Restriktionen für die individuelle Mobilität. In Bremen haben die Car-Sharer statistisch bislang mehr als 4.000 Autos ersetzt! Wenn man diesen Entlastungseffekt durch Tiefgaragen erreichen wollte, müssten mindestens 65 bis 90 Mio. Euro investiert werden. Die nutzungsabhängige Abrechnung („jeder Kilometer zählt“) unterstützt eine bewusste Pkw-Nutzung und Fahrzeugwahl. Die besseren Emissionsklassen und eine verminderte Pkw-Fahrleistung führen zu deutlicher Reduktion von Schadstoff- und Lärmemissionen. Eine Schweizer Studie zeigt, dass jeder Car-Sharing-Nutzer die Umwelt um etwa 200 bis 290 kg CO2 pro Jahr entlastet.